5.100 Euro für die Flutopfer im Ahrtal

Für die Gießener-Sparkassen-Senioren: Klaus Körber (1. von links) und Gerhard Paul (2. von rechts)
Für „Unser-Walporzheim e. V.“, v. l. n. r.: Holger Schneider, Natascha Gies, Theo Monreal, Gregor Sebastian, Karl Knieps

Gregor Sebastian, Ortsvorsteher von Walporzheim, und Mitglieder des Vereins „Unser -Walporzheim e. V.“ freuten sich über die Spende zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Gerne nahmen sie den symbolischen Spendenscheck von Klaus Körber und Gerhard Paul entgegen und dankten den „Ehemaligen“ der Gießener Sparkasse für ihre finanzielle Unterstützung. 

 

Wir, der Kreis der Gießener Sparkassen-Senioren, bestehen seit 1996. Aktuell sind wir stolze 242 „Ehemalige“. Jedes Jahr vergeben wir aus den Beiträgen der Mitglieder und deren freiwilligen Zuwendungen zwei Spenden für einen guten Zweck in Städten und Gemeinden des Landkreises Gießen. Seit 2015 wurden insgesamt 19.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet.

 

Ende des vergangenen Jahres hatten wir beschlossen, für 2022 von unserer Vergabepraxis abzuweichen und die Spende nicht zu splitten, sondern mit der gesamten Summe den Flutopfern im Ahrtal zu helfen. So sah es dort aus, Fotos der Ortsbesichtigung.

 

Ein Aufruf an die aktiven Sparkassen-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhte die Spendensumme zusätzlich. Es kam ein stattlicher Spendenbetrag von 5.100 Euro zusammen, den wir vor Kurzem dem Ortsvorsteher von Walporzheim übergaben. Diesen Ortsteil der Stadt Bad Neuenahr/Ahrweiler hatten wir ausgewählt, weil er im vergangenen Jahr von der Flutwelle besonders heftig getroffen wurde. Dort leben 630 Menschen. Nur ein Haus blieb unbeschädigt, alle anderen wurden ganz oder teilweise zerstört.

 

Auch heute sind die meisten Häuser noch nicht vollständig bewohnbar. Viele Menschen müssen nach wie vor bei Bekannten oder in Notunterkünften leben. Der Verein „Unser-Walporzheim e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen zu unterstützen, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben und hilft da, wo Hilfe dringend notwendig ist.